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... Optimale Fütterung - die beste Krankheitsprophylaxe

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Fallbeispiele

Hundefütterung/Diät bei Pankreatitis durch BARFen

Pankreatitis_Prophylaxe_1017a 

Rasse: Boxer

Alter: 3 Jahre

Gewicht:  32 kg   

 

Befunde:

  • Früher Pankreatitis-Patient
  • Leistungssportler
  • nimmt leicht ab
  • Verunsicherung wegen Fülle und Widerspruch der Barfempfehlungen 
  • Energieversorgung derzeit auf 140 %

 

Herkömmliche Fütterungsmängel in Bezug auf evtl. Bauchspeicheldrüsenempfindlichkeit:

  • Eiweissversorgung 4 x höher als Bedarf
  • Ca/P- Verhältnis 2,2: 1- (Ca-Oxalatstein-Bildung erleichtert)
  • Ca: 13 x erhöht, P: 4 x erhöht
  • Rohfaseranteil zu gering-kann zu Blähungen, Dysbiosen mit Durchfall oder auch Verstopfung durch mangelhafte Aktivierung der Darmperistaltik führen
  • Vitamin A, D zu gering
  • Magnesium 4 fach erhöht- (Struvitstein-Bildung erleichtert)
  • Rohfettgehalt über 20%; belastet Pankreas

 Pankreatitis_Prophylaxe_1017b

Ziel der Fütterungsänderungen:

  • Barfrezept optimieren
  • Pankreatitis-Prophylaxe
  • Energiebedarf von 140 % angenommen, um zu verhindern, dass der Patient abnimmt
  • Ca:P= 1:1
  • Vitamin K, Zink, Vitamin B12 zweifach über Bedarf einsetzen
  • Magnesium im Bedarf füttern
  • Rohfettgehalt: ca. 10%
  • Leicht verdauliche Kohlenhydrate zufügen
  • Faseranteil erhöhen
  • Nur hochverdauliche Eiweisse einsetzen
  • Fettarme Kost
  • Gelenkprotektiva-Gabe wegen Leistungssport

 

 

Ausgehändigte Rezepte

  • Barfrezept in Richtung Pankreas-Prophylaxe optimiert

 

Wir wünschen dem aktiven Hund-Mensch-Team weiterhin viel Spass am Hundesport und hoffen durch eine optimierte Fütterung beide positiv zu unterstützen.

 

 

 

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