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Katzenfütterung: Blasensteine/Harnsteine

Harnstein- oder Blasensteinprobleme

Probleme mit Harnsteinen führen zu dem sogenannten Felinen Urologischen Syndrom (FUS).  Dies beschreibt die Vorgänge bei einer Katze, die Probleme beim Urinieren hat.

Die Katzen urinieren sehr oft, der Urin ist oft mit Blut versetzt. Manchmal kann die Katze auch nur noch sehr schwer oder gar nicht mehr urinieren. Dies ist dann aber ein wirklicher Notfallpatient, da die Katze sich sehr schnell selbst vergiften kann, wenn Sie den Urin nicht mehr ausscheiden kann.

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www.pixelquelle.de von Brandmarke

 

Häufigste Harnstein-Typen:

  • Struvitsteine
  • Calciumoxalatsteine

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www.pixelio.de von Hartmut

Stuvitsteine entwickeln sich wenn die Nahrung zu magnesium-, zu eiweiss- und zu phosphatreich ist und wenn der pH-Wert im Urin alkalisch ist. Struvitsteine sind heutzutage aber seltener geworden, da hochwertige, kommerzielle Katzennahrung oft eine vorbeugende harnansäuernde Wirkung haben. Wenn sich dann doch Stuvitsteine gebildet haben, ist eine Fütterung einer Spezialdiät notwendig. Diese kann die Steine wieder auflösen und die Symptome der Katze lindern.

 

Calciumoxalatsteine entwickeln sich wenn die Nahrung zu calzium-, vitamin D- und zu oxalatreich ist. Sie entstehen hauptsächlich in den oberen Harnleitern. Dies erschwert die Behandlung. Eine Auflösung wie bei den Struvitsteinen ist leider nicht möglich. Nur ein grösserer, medizinischer Eingriff kann helfen. Daher sollte man bei der Ernährung darauf achten, dass diese Steine erst gar nicht entstehen. Prädisponiert für diese Art der Harnsteine sind Perserkatzen, Orientalisch Kurzhaar und Burmesen.

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www.pixelio.de von Bernd Boscolo

 

Die Gefahr Harnsteine zu entwickeln ist bei dicken Katzen deutlich erhöht. Wichtig ist auch, dass die Katze genügend Wasser aufnimmt, damit evt. entstehende Kristalle ausgeschwemmt werden können und sich nicht zu grösseren Steinen verbinden. Auch der Lebensstil hat einen begünstigenden Einfluss. Kastrierte und ruhige Tiere sind häufiger betroffen.

Mineralien, die die Kristallbildung verursachen, sollten nicht übermässig in der Nahrung enthalten sein. Daher sollte die Ernährung nicht nur bei manifesten Harnsteinpatienten überprüft werden, sondern auch schon im Voraus.

Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen können Sie hier nachlesen.

 

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