Tierärztliche Ernährungsberatung

... Optimale Fütterung - die beste Krankheitsprophylaxe

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Hundefütterung : Der alte Hund / Hundesenior

Ernährung des älteren Hundes

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  • Macht es Sinn, ab einem gewissen Alter ein so genanntes Seniorfutter einzusetzen oder braucht mein Tier eine spezielle Diät?
  • Wie kann ich die Bildung von Blasensteinen, die bei der Katze zu einem Notfall werden können, verhindern?
  • Mein Tier braucht z.B. eine Leberdiät, möchte diese aber nicht fressen.
  • Was kann ich bei chronischem Durchfall oder Erbrechen meines Tieres tun?
  • Was muss ich beachten wenn ich für mein krankes Tier kochen möchte?
  • Was muss ich beim BARFen beachten?

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Hundefütterung : Der kranke Hund & spezielle Diäten

Ernährung des kranken Hundes

Braucht mein Tier eine spezielle Diät?

  • Wie kann ich die Bildung von Blasensteinen verhindern?
  • Mein Tier braucht eine Nierendiät, möchte diese aber nicht fressen. Was tun?
  • Was kann ich bei chronischem Durchfall oder Erbrechen meines Tieres tun?
  • Was muss ich beachten wenn ich für mein krankes Tier kochen möchte?
  • Was muss ich beachten wenn ich BARFen möchte?

Organisch erkrankte Tiere können bestimmte Nahrungsstoffe des herkömmlichen Futters nicht mehr verarbeiten oder sind unbewusst durch einen Überschuss oder Mangel an bestimmten Nahrungskomponenten erkrankt.

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Durch eine angepasste Fütterung können die Symptome der Erkrankung verringert werden. Zumindest kann die Lebenserwartung durch eine organschonende Diät erhöht werden.

Berechnung der Futterration eines kranken Hundes:

z. B:. Diagnose chronische Nierenerkrankung

Tierart: Adulter Hund
Rasse: Shi Tsu
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 8kg
Idealgewicht: 6kg

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Hier sehen Sie ein Beispiel, wie ein nierenkranker Hund gefüttert wurde. Die herkömmliche Fütterung wäre, aufgrund der starken Unterschiede zwischen dem Bedarf und der Versorgung an Eiweiß und Phosphor, nicht geeignet das geschädigte Organ zu entlasten.

Der hohe Natriumgehalt könnte sich negativ auf das Herz auswirken. Zudem wäre der Energiegehalt der Ration nicht geeignet das Körpergewicht zu reduzieren.

Um den Hund in seiner Erkrankung besser unterstützen zu können, wird speziell für dieses Tier ein Rezept erstellt, welches die Nieren entlastet und keine weiteren Organschäden begünstigt.

Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen können Sie hier nachlesen.

Hundefütterung : Erbrechen, Durchfall / IBD & Futtermittelallergie

IBD (Inflammatory bowel disease): Chronische Magendarmtraktentzündung

Die IBD oder chronische Magendarmtraktenzündung ist die häufigste Ursache für chronische Magendarmtraktbeschwerden beim Hund. Die Ursachen sind nicht ganz klar, es gibt jedoch mindestens drei wichtige Faktoren, die bei betroffenen Hunden vorgefunden wurden:

lepto-Futter (Futtermittelunverträglichkeit, Allergie)

- Magendarmflora (Bakterien, Parasiten)

-Immunsystem des Körpers (Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Allergien)

Durch die Kombination dieser drei Faktoren kann es bei bestimmten Tieren zu einer mehr oder weniger intensiven Entzündung im Magendarmtrakt kommen.

 Die Entzündung ihrerseits führt zur Verdickung der Schleimhäute, was wiederum zur Störung der Verdauung und der Nahrungsaufnahme führt. Das Resultat zeigt sich in chronischem Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, schlechter Fellqualität und Appetitlosigkeit. Oft ist bei IBD auch blutiger Durchfall anzutreffen. Die typische Symptomatik der IBD (Inflammatory Bowel Disease) tritt individuell üblicherweise nicht im Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf. Sie kommt bei jedem Hund, überwiegend aber bei hell-felligen Hunden (z.B. Golden Retriever, West Highland Terrier, Jack Russel Terrier, Boxer, beige Mischlinge) und zum Teil bereits in der Jugend immer wieder vor. Eine symptomatische Behandlung schafft nur vorübergehend Besserung. Die Zyklen der "Darmkrisen" nehmen mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu.
Mikroorganismen-Fehlbewuchs, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozierten ganz offensichtlich diese Art der chronisch-wiederkehrenden Darmentzündungen.

Oft ist entweder der Dünndarm oder der Dickdarm betroffen, es kommt aber auch eine Erkrankung beider Darmabschnitte vor. Häufig sind alle Therapieversuche nutzlos oder nur von kurzer Dauer.

 

Erkrankungsschwerpunkt: Dünndarm

hakenwurm-Eher Erbrechensneigung schleimigen Magenguts bei teilweise massivem Darmgeräusch

 

 

 

 

Erkrankungsschwerpunkt: Dickdarm

-Allgemeinbefinden ungestört, in der Regel kein Fieber

-allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (Psycho-somatische Komponente)

-auffallend laute Darmgeräusche

-häufiger Kotabsatz (bis zu 10 mal)

-teilweise explosionsartige Kotentladung ohne große Absatzmenge

-meist kleine Kotmengen

-oft schleimig, teilweise auch (hell-)blutiger Kot

-chronisches Geschehen, sich teilweise über Jahre langsam steigernd

-übliche Durchfallbehandlung kaum erfolgreich

-auffallende, kurzzeitige positive Reaktion auf Kortison

-Diätfuttermittel für Magen-Darm-Probleme bringt oft keine Verbesserung

 

Diagnostik:

spulwurmNachdem Blutwerte evtl. auf eine IBD hinweisen (CRP >5 μg/ml Serum) , ist eine Abklärung anderer Erkrankungen, wie z.B. ein Darmtumor über eine Darmspiegelung und Biopsie sinnvoll. Auch sollten Darmparasiten wie z.B. Giardien und Würmer zuvor ausgeschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Therapie:
darmspiegelungOft ist eine anfängliche Kurzzeit-Kortikosteroidapplikation und eine längere Sulfasalazin-Therapie notwendig.


Proteinquellen wie z.B. Ziegen,- Schaf- oder Pferdefleisch oder auch grünem Rinderpansen, die der Hund noch nie gefüttert bekommen hat sollten eingesetzt werden.  Auch bei den pflanzlichen Eiweissen sollte eher Kartoffel, Hirse und Maniok gewählt werden, wenn dies noch nie gefüttert wurde. Zudem sind manche hypoallergene Diäten geeignet, die Sie beim Tierarzt erhalten können.

Es sollte aber eine genaue Futtermittelanalyse stattfinden, was evtl. vertragen wird und es muss bei dem Wunsch des Selber Kochens auf eine ausgewogene Mineralien u. Fettsubstitution geachtet werden.

Hundefütterung : Gelenkprobleme / Arthrose

Ernährung von Hunden mit Skeletterkrankungen oder Arthrosen

  • Wie kann ich Skeletterkrankungen vermeiden oder in ihrer Auswirkung begrenzen?
  • Was kann ich bei einem Kreuzband-Abriss tun?
  • Wie kann ich die Arthrose im Gelenk verhindern oder mindern?
  • Wie kann ich meinen Hund in seiner Beweglichkeit unterstützen?

Hinter einem lahmenden Welpen oder Junghund mit „sogenannten Wachstumsschmerzen“ steckt neben der genetischen Disposition meist ein Fütterungsfehler. Die häufigsten Ursachen sind ein Überschuss an Energie (zu viel Futter, Leckerlis etc.). Das zu hohe Gewicht ist dem Tier nicht anzusehen, da die Hunde nicht dick werden sondern in die Höhe schießen. Sie sind für Ihr Alter und den Reifezustand des Skeletts zu schwer. Eine langwierige Phase der Lahmheit, die oft medikamentös oder chirurgisch behoben werden muss, beginnt.

Auch ein Überschuss oder Mangel an Mineralien wie Calcium und Phosphor, sowie eine zu hohe Vitamin D-Gabe können den optimalen Aufbau des Skeletts stören und zu Fehlstellungen, Gelenksarthosen oder Ellenbogenproblemen führen.

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Deutlich übergewichtiger Junghund mit massiven Schmerzzuständen und Gliedmassenveränderungen

Wir bieten eine computergestützte Ernährungsberatung bei der Aufzucht von Welpen zur Vermeidung von fütterungsbedingten Skeletterkrankungen: Regelmäßige Kontrollen des wachsenden Hundes anhand seiner individuellen Wachstumskurve und entsprechender Fütterungskorrektur bis zur Ausbildung des reifen Skeletts.

Falls es schon zu Störungen in der Entwicklung des Skeletts gekommen ist, muss durch eine intensive Beratung versucht werden, die weitere Fehlentwicklung zu stoppen und den Hund so gut wie möglich beim Auswachsen des Skeletts durch die maßgeschneiderte Ernährung zu unterstützen.

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Tiere mit einer alters- oder unfallbedingten Arthrose müssen oft deutlich abnehmen, um die Gelenke zu entlasten. Oft helfen Ergänzungsfuttermittel, die das Gelenk unterstützen sollen. Aber auch diese Spezialfuttermittel für die Gelenke beinhalten meist Mineralstoffe, die gerade beim wachsenden Hund bei der Rationszusammenstellung mit berücksichtigt werden müssen. Eine Einberechnung des Präparates in die Futterration und eine kontrollierte Gewichtsabnahme ist auf lange Sicht sinnvoll.

Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen können Sie hier nachlesen.

Hundefütterung : Gewichtsprobleme / Adipositas

Ernährung des übergewichtigen Hundes

  • Warum nimmt mein Tier stetig zu, obwohl ich auf die Menge der Portion schon achte?
  • Wie kann mein Tier erfolgreich abnehmen, ohne ihm zu schaden und keiner der Beteiligten unter der Situation leiden müssen?
  • Gehört mein Hund zu einer Rasse, die eher zur Gewichtszunahme neigt?

Oft nehmen Tiere mit zunehmendem Alter oder ab dem Zeitpunkt der Kastration zu, wenn man nicht die Zufuhr mit Energie der veränderten Situation anpasst.

Auch „Light-Produkte“ sind keine Lösung, wenn man nicht weiß, wieviel das Tier davon fressen darf. Häufig klagen Besitzer, dass Ihr Hund damit eher noch mehr zugenommen hat.

Die Mengen-Angaben der Hersteller beziehen sich nur auf den Einsatz als Alleinfutter, auf den mittleren Bedarf von vielen Tieren und nicht speziell auf die Fütterungsgewohnheiten und die Energieverwertung Ihres Tieres.
Gewichtsproblemewww.pixelquelle.de von Raiuno

Wir berücksichtigen Ihre Fütterungsvorlieben, ohne dass es Ihrem Tier an etwas mangelt.

Sie können in 15 Wochen mit einer ca. 15%-igen Gewichtsreduktion Ihres Hundes rechnen.

Auch nach Erhalt des Zielgewichtes wird, unter Berücksichtigung des Allgemeinbefindens und des Alters, eine Ration errechnet, um das Gewicht zu halten.

Eine Erfolgskontrolle wird durch eine Weightwatcher-Kurve erleichtert.

„Weightwatcher -Kurve“ von Dr. Dobenecker

 Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen können Sie hier nachlesen.

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